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| Pat - 05.11.2008 19.42 |
| Hallo zusammen! ich wohne nun seit Mai 08 in Schötz (LU). die neue Wohnung ist ein Traum, keine Eisenbahn, keine Hauptstrasse - super! Allerdings eben etwa 50m Luftlinie zum Kirchturm :-( Hab noch nie vorher in der Nähe einer Kirche gewohnt, von daher hatte ich darauf auch nicht geachtet. Das Problem ist dass das hier eine stockkatholische Gemeinde zu sein scheint. Ich selbst bin überhaupt nicht religiös, akzeptiere aber die Menschen für die das wichtig ist. Nur, ob die Glockenschläge wichtig sind, konnte mir bisher niemand beantworten - hab viele Leute gefragt aber die sagen nur " naja, das ist halt so - mit der zeit hört man sie nicht mehr" Ausserdem sind die Glocken meiner Meinung nach völlig verstimmt, die "klingen" nicht die "scheppern" nur. Ich selbst bin Österreicher und lebe seit 3.5 Jahren hier in der Schweiz. Meine Frage: Hab ich als Ausländer überhaupt den Funken einer Chance gegen das Frühgeläute und den Zeitschlag während der Nacht vorzugehen? grüsse Pat |
| Bruno - 04.11.2008 19.37 |
| Im Tele-Züri war ein bericht über Richterswil, das sich Bewohner wegen der SOB(Südostbahn)gestört fühlen,die vor einen unbewachten Bahnübergang Signal gibt. Und das alle 15 minuten...und ein Gemeinderat setzt sich aktiv ein für die abschaltung des Lärms. Bitte zuerst mal die Glocken zur unzeit abstellen!! |
| fonsi - 26.10.2008 21.24 |
| @ felix Oder man macht's wie in Amerika:Gegen aussen eine digitale Zeitanzeige und gegen innen benutzen sie das elektronisch umgesetzte Glockengeschelle. Ich teile lange nicht alles mit den Amis, aber bezüglich Glockenlärm sind sie uns schon lange eine Nasenlänge voraus! |
| Felix - 26.10.2008 11.26 |
| Ich werd hier noch waaahnsinnig!!!! 30 Minuten Glockengetöse am (mir) heiligen Sonntag morgen! Wenn jeder Verein mit solch einem Krach auf seine Versammlungen aufmerksam machen würde, wäre hier die Hölle los. Und wenn ich nur 5 Minuten meine Anlage richtig aufdrehen würde, wäre (zu Recht) sofort die Polizei da! Es kann doch nicht sein, dass die gesamte Nachbarschaft wegen ein paar alten Ömmakes belästigt wird, die sich die wöchentlich gleichen Gottesdienstzeiten nicht merken können. Mein Vorschlag: Von einem Teil der Kirchensteuer sollten elektronische Glöckchen angeschafft werden, die dann auf dem Nachttisch oder sonstwo deponiert werden. Der Pfarrer sendet so oft er will ein Signal, woraufhin die Glocken zu läuten anfangen (in Zimmerlautstärke). Problem gelöst - die einen vergessen das Beten nicht, die anderen haben ENDLICH ihre Ruhe! |
| Helmut Strehl - 25.10.2008 06.38 |
| Dass sich auch andere Menschen von Glockenläuten gestört fühlen, wundert mich nicht. Leider höre ich hier, in einem Vorort von D-Lippstadt, das Glockenläuten besonders an Sonntagen als sehr störend. Da wird vor jeder Messe eine halbe Stunde vorher zu Läuten begonnen, und zwar ca. 8 Minuten, 2 Minuten Ruhe, wieder 8 Minuten Läuten, 2 Minuten Ruhe, 8 Minuten Läuten. Das sind zu jeder Messe Läuten mit allen Glocken. Bei 3 Messen am Sonntag also ca. 72 Minuten mit voller Lautstärke. Der alte Pastor ist nun pensioniert worden, ich dachte dass nun die akkustische Umweltverschmutzung gemildert wird. Leider nein! Was kann man, ohne ins Fettnäpfchen zu treten dagegen tun? Sie wissen sicher, dass man sich mit gerichtlichen Auseinandersetzungen in der Dorfgemeinschaft nicht beliebt macht. Mit freundlichen Grüßen Helmut Strehl p.s. vielleicht können Sie dies Schreiben auch an die Dame aus Deutschland weiterleiten, die vielleicht auch für für die BRD Wege aus der Lärmmisere kennt. |

