IG Stiller - www.nachtruhe.info
"Bei der Landwirtschaft gelten andere Gesetze.
So schützt auch die neue, bürokratisch-detaillierte Tierschutzverordnung auf 153 Seiten Wellensittiche und misst den Auslauf für Elche, aber den Nerven von Kühen mutet die Verordnung den lauten Glockenlärm direkt unter den schönen, weiss umflorten Ohren zu.
Feige wich das Bundesamt dem hergebrachten Brauchtum."

Beat Kappeler (Journalist und Autor)
Beat Kappeler (Journalist und Autor)
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samuel - 02.07.2010 10.16
stephanie: der gemeinderat ist verantwortlich für die einhaltung des umweltschutzgesetzes. er darf in dieser sache nicht untätig bleiben, wenn du eine klage eingereicht hast. wir beraten dich auch gerne telefonisch. siehe in rubrik "über uns".

Andreas - 01.07.2010 08.05
@ Stefanie
Abschreckungs- und Verzögerungstaktik ist eine Strategie, so ist es hier in Winterthur mit dem Glockenlärm, so ist es schweizweit mit dem Glockenlärm, und es erstaunt mich nicht, dass es auch bei Dir so ist. Ich würde eine Lärmklage machen. Die darf der Gemeinderat nicht ohne Begründung und ohne Nichts tun abschmettern. Leserbriefe ist auch eine gute Sache.
Viel Kraft.
Andreas

Anita - 30.06.2010 20.08
Liebe Stefanie, das mit den verfluchten "Chriesichlöpfer" ist je nach Kanton unterschiedlich geregelt. In St. Gallen sind sie, soviel ich weiss, verboten. Ich wohnte genau an der Grenze zum Appepnzell AR. Von dort wurden wir jeden Mogen in aller Hergottsfrühe geweckt. Ich habe mehr als einmal die Polizei in AR angerufen und die sind jedesmal ausgerückt. Die waren sehr nett und haben mich auch zurückgerufen und mir erklärt, dass der betreffende Chriesibaum sehr gross sei und es deshalb fast nicht möglich sei, ein Netz darüber zu "schiessen". In Appenzell Ausserrhoden seien die Chöpfer eben erlaubt im Gegensatz zu St. Gallen. Seit ein paar Jahren hat sich das Problem gelöst. Auf welche Art weiss ich nicht, auf jedenfall ist Ruhe. Ich erinnere mich aber, dass damals ganze Wohnquartiere reklamiert hatten. Es gab sogar diesbezügliche Leserbriefe. Ich rate dir, Gleichgesinnte zu mobilisieren, damit ihr gemeinsam gegen diesen Krach vorgehen könnt. Es wird allerdings nicht leicht sein, du weisst ja es ist wie mit den Glocken: niemand will sich öffentlich in die Nesseln setzen.
Ich kann dir nur raten, jeden Tag bei der Polizei anzurufen und die mit Reklamationen löchern.

Stefanie @ samuel - 30.06.2010 18.57
Leider unternimmt weder die Polizei noch die Gemeinde etwas. :( Könnte wirklich HILFE gebrauchen.

samuel - 30.06.2010 14.34
stefanie. du machst das genau richtig. sicher gibt es heute andere mittel die kirschen zu schützen. lass dich nicht einschüchtern und kämpfe für deine ruhe.

 
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