„Das Geläut des Münsters, ein metallisches Dröhnen, … ein Lärm, dass man seine eigenen Gedanken nicht mehr hört, ein Zittern der Luft, ein klangloses Beben, ein Geräusch, wie wenn man von einem zu hohen Sprungbrett ins Wasser gesprungen ist, es macht mich taub, schwindlig, idiotisch.“
Max Frisch im Roman 'Stiller'
Ihre Frage, Ihr Kommentar, Ihre Kritik:
Sandra - 07.04.2010 18.01
Witzigerweise war unsere Kirche damals NICHT so laut....ich hab dieses Lärmproblem erst seit einer bestimmten zeit, nämlich seit Reparaturen an unserem Kirchturm stattgefunden haben...also...bezahlt mir die Kirche den Umzug und ne neue Wohnung oder.......?!wer?
Andreas - 07.04.2010 09.49
@Peter
Ich gebe Dir nur bedingt recht. Wieviele Ölraffinierien hat es in der Schweiz? Wenn es in der Schweiz nur 50 Kirchentürme gäbe, dann gebe ich Dir recht, soll jeder dorthin ziehen, wo er will. Aber mit dem Wohnungsmangel? Kannst Du mir ein Dorf nennen wo keine Kirche bimbelt?
Peter - 06.04.2010 15.19
Wenngleich ich mich als GlockenFREUND dagegen verwehre, Glocken als "Lärm" zu bezeichnen, so kann ich die Problematik in der Schweiz zumindest ansatzweise durchaus nachvollziehen, da die Läutedauer und auch die Lautstärke der Glocken an vielen Kirchen überdurchschnittlich hoch ist. Ich war schon einige Male in der Schweiz und habe Glocken gehört ... bei manchen Geläuten bin ich selbst ins Überlegen gekommen, wie ich es empfinden würde, wenn ich neben der jeweiligen Kirche wohnen würde.
Nach wie vor gilt jedoch: wer in die Nähe in einer Kirche zieht, hat keinerlei Berechtigung, sich nachher über das Glockenläuten aufzuregen. So etwas weiß man nämlich schon vorher, dass es da Glockengeläute gibt. Und wenn ich empfindlich bin, informiere ich mich schon vorab über die örtlichen Läutesitten. Ich kann auch nicht neben eine Ölraffinerie ziehen und mich hinterher über Geruchsbelästigung beschweren und verlangen, dass die Industrie ihren Betrieb einstellt.
Andreas - 06.04.2010 10.55
Herr Sutter,
ich kann Ihnen aufzeigen, wie ich in Winterthur vorgegangen bin, glockenzelgli@gmail.com
Sandra - 01.04.2010 19.05
Hallo Hr Sutter! Am besten zu erst Unterschriften sammeln, dann Schreiben verfassen. Klar und deutlich, aber nett=) Und am besten an die Pfarrgemeinde und den Pfarrer richten. Die Pfarrer sind meist nicht das problem....
Chancen...mh...die Kirchen gehen meist nur den MINIMALSTEN Kompromiss ein....z.B. läutet es morgens 3 minuten, wird auf 2:30 minuten reduziert....ich würde das Schreiben gleichzeitig noch an die Presse schicken um auch eine baldige Antwort zu bekommen sonst wird man schlichtweg IGNORIERT!