IG Stiller - www.nachtruhe.info
"...und zur Unzeit wird weder geläutet noch hat irgendein Muezzin die Ruhe von uns Nachbarn zu stören."

Peter Bodenmann (Alt SP-Präsident)
Peter Bodenmann (Alt SP-Präsident)

 

Sind Sie im Lärmschutz tätig?

Hier könnte Ihre Werbung stehen!

Kontaktieren Sie uns

Ihre Frage, Ihr Kommentar, Ihre Kritik:
 
Name:
E-Mail:
(Pflichtfeld; wird nicht veröffentlicht)
Eintrag:
 
Übertragen Sie das Wort in das Eingabefeld:
Schreiben Sie diesen Text in die Box nebenan!  

samuel 15. Juni 2011 - 15:46 
bei kuhglockenlärm: gespräch mit bauer suchen. sonst bei der gemeinde klagen mit hinweis auf das bundesgerichtsurteil (siehe links unter kuhglocken). falls es landwirtschaftszone ist, sind die chancen allerdings nicht optimal.

Patrik 14. Juni 2011 - 21:06 
An Anderegg Diana,

da sprechen Sie ein wichtiges Thema an. Wir Leben ja im 21 Jahrhundert und es gibt immer noch Menschen, die meinen, die Glocken schaden den Kühen nicht, ist ja Tradition. Wie beschränkt muss man den sein?! Das Tier ist ja ein Wesen, es fühlt genau so wie wir Menschen. Man stelle sich das vor, um den Hals ein dicken Riemen, daran hängt eine große Glocke und bei jeder kleinster Bewegung erschallt ein klirrendes Geräusch: Bim, Bim, Bim, Bim, und das jeden Tag, JAHR für JAHR. TIERQUÄLEREI ist das.
Daher mein Vorschlag, gehen Sie auf den Bauern zu und wenn er die nötige Intelligenz besitzt mal zuzuhören, dann schildern Sie ihm ihr Anliegen, vor allem welche Auswirkungen die Glocken auf die Tiere und Sie als Anwohner, ausüben. Die Tiere gehen mit Sicherheit auch nicht verloren, habe noch keine Kuh gesehen, die über ein Elektrozaun gesprungen ist.

Viel Erfolg.

An arwed

Gute Idee mit den T-Shirt, leider bin ich kein Designer, aber gerne würde ich ein paar Ideen dazu steuern :)

Gruß
Patrik

Anderegg Diana 14. Juni 2011 - 09:48 
Guten Tag
Mit grosseem Interesse habe ich Ihre Seite gelesen. Seit 3 Monaten wohnen wir in der Gemeinde 3044 Innerberg BE, und werden jeden Tag UND mittlerweile jede Nacht von Kuhglockenlärm malträtiert. Das Weideland grenzt direkt an unser Grundstück, die Kühe stehen also ca. 2m vor unserem Fenster, auch am Sonntag morgen 6.45, da muss doch stark davon ausgegangen werden, dass es sich hier um Schikane halndelt. Die armen Tiere tragen sogar kleine Plumpen, welche vermutlich an die 80 Dezibel oder mehr an Schall verursachen. Es gibt keinen vernünftigen Grund WARUM Kühe Glocken solchen Ausmasses tragen müssen, ausser man will die Anwohner absichtlich schikanieren. Die Tiere gehen wohl kaum verloren innerhalb eines Elektrozauns!!! Abgesen davon können die Tiere bei heisser Witterung nirgends Schatten finden, was an Tierquälerei grenzt, von den überdimensionalen Glocken mal ganz abgesen. Es scheint hier wohl auch in Richtung einer Machtdemonstration zu gehen...Was raten Sie uns in diesem Fall zu tun, ohne den Sachverhalt noch zu verschlimmern?

Mit freundlichen Grüssen
Diana Anderegg
Pascal Chevalier

Edith Meyer 12. Juni 2011 - 21:29 
Soeben habe ich den Artikel von Samuel Büechi in der NZZ gelesen. Den Artikel finde ich erfreulich: Der Glocknlärm wurde von Westlern abgeschaut aus dem Buddhismus, habe ich bei den Indologen gelernt. Wo auch immer er herkommen mag, ich finde ihn unsagbar schrecklich, da es mit den Jahren jede Kreativität quasi aushöhlt: Man passt sich an an dem Lärm in der dunklen Stille der Nacht, und muss ihn ertragen. man gewöhnt sich daran, und damit verliert man seine Individualität. Was der Viertelstundentakt bewirkt an Oberflächlichkeit im Schlaf, und an Irritiertheit, die bis zur Gereiztheit tagsüber ausartet, ist nicht wieder gut zu machen, weil es einen Zeitverlust bedeutet, der nicht nach zu holen ist. Es entspricht für mich auch irgendwie das Vulgäre am Charakter der Grosskirchen, die so stark auf sich aufmerksam machen Nacht nach Nacht... Und frühmorgens mit dem Geläute, das Kleinkinder ins Weinen versetzt am Tagesanfang. Die Kirchenpfleger interessiert es nicht mal, so menschlich sind sie. Mit Herdengeläute habe ich nie Probleme gehabt, habe mir aber gefragt, wie es für die Tiere sein muss, immer wieder die Glocke am hals zu hören, wenn sie den Kopf bewegen. es müsste doch geisteskrank machen. Dass es dazu nie kam, ist wohl ein Wunder. Ich selber fühle mich sehr gesegnet über den Fakt, dass ich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma machte am 4.8.2008, und 30% Hörverlust erlitten habe an einem Ohr. Auf der Art kann ich besser schlafen, wenn ich nur auf der Gegenseite liege, und nicht auf dem Rücken. Die Dorfskernbewohner, die sich keine Wohnung in weiter entfernten Quartieren leisten können, haben die Sündengeiss- und Bockrollen zu erfüllen. Zu diesen gehöre ich wundersamerweise nicht mehr trotz dem Fakt dass ich noch im Dorfskern wohne! Gott sei dank, und der wohnt glockenfrei...

Germania 12. Juni 2011 - 13:25 
@Goa Feeling: in Deutschland gibt es noch keinen entsprechenden Verein, wohl aber verschiedene Einzelkämpfer.


 
Seite 
 von 255

 
 
Realisierung: RightSight.ch