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"…Eine ungestörte Nachtruhe ist in Anbetracht der Anforderungen, die das moderne Leben an die Nervenkräfte des Menschen stellt, ein erheblich schutzwürdiges Gut."

Bundesgerichtsentscheid von 1919
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Patrik 04. Mai 2011 - 22:40 
An Andreas

Habe die "Studie" nicht vollständig gelesen, werde das noch tun, aber worauf ich hinaus will ist folgendes. Die Überschrift: "Stören nächtliche Kirchenglocken unseren Schlaf?" ist derart signifikant, dass sie sehr viel aussagt. Alleine aus juristischen Sicht ist das Zeitschlagen sprich zu späten Abendstunden bis 24 Std. rechtswidrig (in Deutschland) dies haben die Gerichte aufgrund von Gutachten unter Berücksichtigung der TA-Lärm Verordnung, die wissenschaftlich fundiert ist, erkannt. Deshalb ist die Fragestellung an sich eine Farce. Möchte die Studie nicht abwerten, aber es soll verdeutlichen, dass eine Straftat (massive Gewalteinwirkung), die durch Glockenlärm entsteht, in sadistischer Art zelebriert wird.


Anita 04. Mai 2011 - 09:50 
@Heinz
Wer wohnt denn in der Nähe eines Kirchturms? Entweder findet man keine andere Wohnung auf dem ausgetrockneten Wohnungsmarkt oder man wohnt dort mit einem "Heiligenschein". Egal, 27 Personen davon auszuwählen ist lächerlich. Das ist keine einer ETH würdigen Studie.

Ja, es ist wichtig, dass sich die Wissenschaft endlich überhaupt offiziell dem Problem widmet, wie Sie sagen. Aber eigentlich hat sie das inbezug auf Lärm bereits genügend getan. Es braucht nicht mehr desselben. Für Leute, für die dieses nächtliche Eisengeschetter Tradition bedeutet, können Tausende von Studien nichts ändern. Uebrigens, das Wort "Wissenschaft" habe ich in der Ankündigung zum Vortrag nirgends gelesen. Hätte mich auch gewundert. Es handelt sich um eine Studie. Allerdings eine, die nicht einmal diesen Namen verdient, dazu ist die Zahl von 27 Personen viel zu gering. Zudem hätte sie an verschiedenen Orten der Schweiz durchgeführt werden müssen. Wundert mich aber, dass das im Namen der ETH als Studie über die Bühne geht. Die Anzahl ausgewählter Personen ist gemessen an dem Problem und der vermehrten Reklamationen von Lärmgestörten und deren Klagen vor Gericht nicht ausreichend, es zeugt eher von einer impliziten Abwertung des Problems. Es reicht eigentlich nicht einmal für einen diesbezüglichen einigermassen ernstzunehmenden Vortrag.

Heinz 04. Mai 2011 - 06:35 
natürlich sind 27 Menschen nicht grad viel, aber wichtig ist dass sich die Wissenschaft endlich überhaupt offiziell dem Problem widmet. Das dürfte unserer Sache sehr dienlich sein!!!

Anita 03. Mai 2011 - 14:43 
"....Bei 27 in Kirchennähe wohnenden Personen...." wurden diese Messungen durchgeführt. Das ist doch lächerlich und nicht im entferntesten eine repräsentative Studie. Wenn daraus Schlüsse gezogen werden sollen, dann ist das einfach nicht ernstzunehmen und verdient den Titel "Studie" in keinster Weise.

Anita 03. Mai 2011 - 13:07 
An Andreas
Bitte teilen Sie uns doch die Quintessenz dieser Studie mit. Ich persönlich hab nämlich keine Zeit auf die Suche nach der Studie zu gehen.
Danke


 
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