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Anita 20. März 2011 - 10:30 
@ M. Kobler
(Vorab: sorry aber dieser Beitrag wird ein bisschen länger als üblich)

Ihr Beitrag lässt mir keine Ruhe und zwingt mich, nochmals darauf zurückzukommen.
Sie appelieren an unser Gewissen und meinen wir sollten etwas für den Erhalt unserer kultureller Eigenarten tun...

Wenn es nicht immer Menschen gegeben hätte, die auf Grund ihres Gewissens angefangen hätten, Dinge zu hinterfragen, dann wären wir in unserer religiös-kulturellen Entwicklung sehr wahrscheinlich vor etwa 2000 Jahren stehengeblieben. All die Schreckenstaten, die ich in meinem vorigen Beitrag aufgezählt habe, würden weiterhin ungehindert ausgeübt und niemand würde sie hinterfragen, weil sie die Mehrheit immr noch richtig finden würden. Es waren Menschen und nicht Götter aller Art, die sich bewusst wurden, dass all die Schreckenstaten im Namen Gottes nicht richtig sein können. Leider versucht das Bodenpersonal dieser unzähligen Götter und Geister bis heute die Menschheit zu überzeugen, dass sie mit ihrem "Gewissen "auf dem Holzweg ist. Dies tun sie mit unterschiedlichen Mitteln hüben und drüben.

Nach wie vor machen sie den Menschen Angst mit Teufel, Gott, Paradies, göttlicher Strafe und anderem Plunder. Klar davon hängt schliesslich ihre Macht und Einkommen ab und zwar in allen Religionen. Und es ist halt schon so: Diesen biblischen, liebenden, gütigen, grausamen, hinterhältigen und menschenverachtenden Gott gibt es nicht. Er ist von Menschen erschaffen worden. Von Menschen in ständiger Angst, weil sie Dinge nicht verstanden haben und auch nicht einordnen konnten. WER NICHTS WEISS, MUSS GLAUBEN !!!!! (er hat keine andere Wahl)

Zum Glück haben aber immer mehr Menschen angefangen, sich Wissen anzueignen. Mit den bekannten Folgen. Profitieren von diesem Fortschritt tun alle, diffamiert werden immer diejenigen, die einer Veränderung beitragen. Zu viele haben dafür mit ihrem Leben bezahlt und werden weiterhin damit bezahlen. Meine Aussage beziehe ich hier ausschliesslich auf Religionen aller Ausprägungen. Wirtschaftliche und politische Aspekte lasse ich hier weg, obwohl sie eigentlich anhand vernetztem Denken nicht ausgelassen werden können. In unserer westlichen Zivilisation hat sich die diesbezügliche Kultur soweit entwickelt, dass Menschen fast überall gefahrlos "religiöse" Kultur und Tradition hinterfragen dürfen. Tragen wir Sorge dazu!!!!

M. Kobler sie sollten ein bisschen über den eigenen Tellerrand hinaussehen. Sie würden dann nämlich feststellen, dass z.B. in vielen moslemischen Ländern und im Gottesstaat Iran im Besonderen, die Menschen nur zu gerne ihre Mullahs mit ihren Lehren hinterfragen und zum "Teufel" jagen würden. Dort hat es das Bodenpersonal ihres Gottes fertiggebracht, dass die Leute längst nichts mehr zu lachen haben weil sie sich in einem einzigen landesweiten Gefängnis wähnen. Ein Gefängnis das folglich keine Mauern mehr braucht weil die Staatsgrenze diese Funktion längst übernommen hat. Erinnert mich stark an die Anfänge der christlichen Religionen. Im Iran beispielsweise hat die ganze religiöse Terrormacht genau das Ausmass erreicht, das sie angestrebt hat: totale Beherrschung der Menschen bis in den intimsten Lebensbereich. Wer nicht spurt, erfährt Folter und Mord. Das Ganze hat einen Punkt erreicht, der weder mit gutem Gewissen noch mit kultureller Entwicklung verändert werden kann. Der Zeitpunkt dazu ist längst verpasst. Es wird nur noch in der Form einer "Knallgasexplosion" geschehen können. Die dortige menschenverachtende Clique breitet ihre giftigen Tentakel bis weit in die westlich abendländische Welt aus. Sie schaffen es nicht nur die Moslems zu verängstigen, nein sogar unsere politischen Entscheide beeinflussen sie immer mal wieder. Angst macht der Missbrauch von Religion aller Ausprägungen, weil sie herabgesezt zur Hure je nach Guttünken für alles missbraucht werden kann. Wäre Religion ausschliesslich und gesetzlich zur absoluten Privatsache erklärt, könnten solche Gottesregieme gar nicht erst entstehen. Auch die christliche Kultur war übrigens von solchen Terrorregimen geprägt. Ich empfehle Ihnen das Video (link unten) anzuschauen. Was mich darin ganz besonders nachdenklich berührt hat, sind nicht allein die Grausamkeiten die im Namen Gottes verübt wurden und werden, sondern der junge Mann der am Ende des Films mit weinerlicher Stimme meinte, dass wenn er hier im Westen die jungen Leute sehe, wie sie ihr Leben geniessen und Lachen können und dann vergleiche mit denen in Iran, wo man die Leute nicht lachen sehe.....

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=c77f9a83-37d5-41f8-9f7a-1c237f6756ba;c=white

Mein Fazit, überall wo Religionen den Ton angeben und angegeben hatten, geschehen und geschahen im "Namen Gottes" die allerschrecklichsten Taten die menschliche Phantasie überhaupt hervorbringen kann. Ich würde mein Gewissen vergewaltigen, wenn ich diesbezüglich schweigen würde. Und nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass auch in moslemischen Ländern die Leute nur zu gerne ihrem diesbezüglichen Gewisse Folge leisten würden.

Sandra 19. März 2011 - 16:19 
...ich frage mich immer wieder, wieso Menschen die nicht an dieser neuartigen seltsamen Zivilisationskrankheit, hier landen und sowas von sich geben....

" Sowas nennen sie, M. Kobler, Kultur? Ja. so kann man eine über 2000-jährige Schreckensherrschaft auch nennen. Mir wird ob soviel Kultur regelrecht kötzelig. Ein Glück für mich, dass ich an der von ihnen genannten abgehobenen Zivilisationskrankheit leide. Die verbietet mir nämlich solche Schreckenstaten. Sie verbietet mir, die Bedürfnisse anderer mit Füssen zu treten. Sie verbietet mir Macht zu missbrauchen, so z.B zu befehlen, wann die Leute schlafen dürfen und wann nicht. reichts?"

DANKE ANITA DANKE, für den ganzen Text, den Blog, die Nachricht....

Ich bestärke dich mit allem was ich habe und das ist vor allem VERSTAND! Ich denke FREI, ich lass mich nicht lenken und auch nicht unterdrücken von diesen menschen die sich christen nennen und im nächsten Moment mind. eines ihrer tollen Gebote missachten....






Kulturliebhaber 18. März 2011 - 09:15 
Herr Kobler!
Was verstehen Sie denn unter Kultur!? In Deutschland wurde gerade einer Unterlassungsklage gegenüber einem Bischof stattgegeben, der einen Atheisten verleumdet hatte, in der Predigt! Die Urteilsbegründung spricht davon, dass auch er in der Predigt dem Grundsatz der "Wahrhaftigkeit" unterliegt. In der ersten Instanz hatte übrigens noch der Prediger Recht bekommen, weil unsere Gesellschaft von dieser unsäglichen Kultur namens "Christentum" völlig durchseucht ist. Das ist nur ein kleines, aktuelles Beispiel. Bei Anita können Sie ja die Stichworte zur christlichen Kultur in der Vergangenheit lesen. Bei den Kreuzzügen mussten sich die Christen auch nicht hinter den Taliban verstecken. Aber das Christentum hat es gleichzeit geschafft, als Hüter der Wahrheit und des Friedens zu gelten. Viele - wie Sie - denken nicht genug selbst, um das kapieren. Schon traurig.

Anita 17. März 2011 - 16:44 
@M. Kobler

In welchem Geschichtsbuch haben Sie denn gelesen? Die christiban'sche Entwiklungsgeschichte ist geprägt von den üblesten Schandtaten und Verfolgungen aller Art: Hexenverfolgung, Verbrennung bei lebendigem Leib, Verfolgung Anders- oder Nichtgläubiger, Steinigungen, Vertreibungen, Frauenverachtung. ..... reichts? Wenn nicht, rate ich Ihnen, mal die fünf Bücher Moses von der Genesis bis zum Deuteronomium zu lesen. Offensichtlich kennen sie diese Schriften nicht. Sie werden erstaut sein, was "der rachsüchtige, menschenfeindliche bösartige Herr so alles sprach". Kaum eine andere Geschichte hat eine solche Blutspur bis in unsere Zeit hinein hinterlassen! Die fragwürdige Rolle der Kirche zur Nazizeit lass ich hier gnädigerweise beiseite.

Christliche Kultur heute? Zurzeit verbieten unsere Gesetze die meisten dieser Verbrechen. Dafür gibts andere: Kindsmissbrauch, jeder Normalbürger würde vor ein Gericht gestellt, die Gottesverkünder und Märchenerzähler werden schlicht an einen andern Ort mit frischem Fleisch versetzt. Sollen die dummen Gofen doch sehen, wie sie damit fertig werden. Lehrerentlassung wegen eines abgehängten Kruzifix, soll dieser Dummkopf doch sehen woher er das Geld nimmt um seine Familie durchzubringen. Leute, die aus der Anonymität und in wahrem christlichem Glauben/Kultur solche Kruzifixverweigerer ungestraft schikanieren und sogar mit Mord bedrohen dürfen. Noch heute werden von Christen in Afrika kleine Kinder der Hexerei bezichtig, mit den für sie grauenhaften Folgen. Mit diesen, darf man dann nämlich alles machen, vergewaltigen, ermorden. Dabei schaut für den sog. Bischof auch noch reichlich Geld heraus. (Ich hab, so glaub ich, einmal einen Link zu diesem Film hier in den Blog gestellt, allenfalls müsste das Video im Archiv von SF zu finden sein. Warnung: ist nichts für Zartbeseitete). Massenmord in Afrika, weil der feine Herr in Rom Kondome verbietet und so bewusst der ungehinderten Ausbreitung einer Seuche Vorschub leistet und in Kauf nimmt, dass dafür eine elternlose Generation heranwächst, weil Aids deren Eltern massenhaft dahinraft. Dies hat vielfältige Folgen. Es fehlt nämlich, um nur einen Aspekt herauszupicken, die Generation, die die Kultur an die nächste Generation weitergibt. Das tun nämlich zur Hauptsache unsere Eltern. Äh, fast hätte ich die Frauenverachtung bis in unsere heutige Zeit vergessen. Ich meine, dies ist doch wahre christliche Hochkultur der feinsten Art. Reicht die Aufzählung?

Sowas nennen sie, M. Kobler, Kultur? Ja. so kann man eine über 2000-jährige Schreckensherrschaft auch nennen. Mir wird ob soviel Kultur regelrecht kötzelig. Ein Glück für mich, dass ich an der von ihnen genannten abgehobenen Zivilisationskrankheit leide. Die verbietet mir nämlich solche Schreckenstaten. Sie verbietet mir, die Bedürfnisse anderer mit Füssen zu treten. Sie verbietet mir Macht zu missbrauchen, so z.B zu befehlen, wann die Leute schlafen dürfen und wann nicht. reichts?

Daniel 17. März 2011 - 15:16 
@M. Kobler
Eine Frechheit zu sagen, dass unsere Moral dank dem Christentum so gut geworden ist! Es waren stets Humanisten und Wissenschaftler die sich für Wahrheit und das Leben der Einzelnen einsetzten. Die Christen verbrannten jediglih Hexen und Wissenschaftler, Kreuzritter töteten alle die nicht an ihre Retortenbabygeschichte glaubten…dass soll unsere Kultur sein? So betrachtet macht der Glockenterror wirklich Sinn, es zeugt von Kontrolle, Terror und Unterdrückung!
Ihre Haltung, an etwas falschem (Christentum) festzuhalten, um etwas noch schlimmeres (Moslems) nicht aufkommen zu lassen, ist symbolisch für die Gewalt die durch Religion entsteht!


 
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