IG Stiller - www.nachtruhe.info
"...Das Bundesgericht betont die Notwendigkeit einer ungestörten Nachtruhe, weil tagsüber die Nervenkräfte des heutigen Menschen stark beansprucht werden..."

Schweizer Bundesgericht, Lausanne
Schweizer Bundesgericht, Lausanne
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Sandra - 24.07.2010 09.40
Gino, hast du es immer noch nicht gecheckt? Glaubst du nicht, dass du dich langsam lächerlich machst? Seh es endlich ein: DU BIST EINE MINDERHEIT, die eine MEHRHEIT terrorisiert! Du unterstützt diesen Terror in dem du UNS befehlen möchtest umzuziehen!

JA gino, wenn WIR hier so wenige sind, findest du bestimmt für jeden einen geeigneten Schlafplatz.......dann leg mal los!

GinoPanino - 22.07.2010 07.42

Wow, gibts diesen Verein immer noch? Glaubt ihr nicht, dass ihr euch langsam genug lächerlich gemacht habt? Seht es endlich ein: ihr seid eine Minderheit, die eine Mehrheit terrorisiert! Zieht doch um, wenn ihr neben Glocken wohnt, es zwingt euch kein Mensch, dort wohnen zu bleiben.

Kommentar IG Stiller - 22.07.2010 07.52

Guten Tag Gino,

Danke für Ihren Tip. Wohin empfehlen Sie uns umzuziehen? Wo gibt es keinen Glockenlärm?

Mit stillen Grüssen,
IG Stiller


stauner - 20.07.2010 08.08

@Th. Binder
Ja, ich habe persönlich etwas unternommen und nicht nur meinem Aerger in einem Forum Luft gemacht. Am 9. März 04 habe ich einen Brief an Bischof, Ivo Fürer geschrieben. Josef Raschle, Dompfarrer hat mir damals wie folgt geantwortet. Ich gebe den Brief hier auszugsweise wieder:

"... Sie empfinden das Betläuten um 06.00 Uhr als einen schlafstörenden Lärm. Sie täuschen sich, wenn Sie meinen, heute würden die Menschen später aufstehen als früher. Im Gegenteil, wenn Sie z.B. einmal am Morgen auf dem Hauptbahnhof St. Gallen stehen, dann können Sie erfahren wie viele Menschen um 06.00 Uhr früh unterweg sind... .Sie scheinen auf diese Glockengeläute am Morgen sehr empfindlich bis allergisch zu reagieren..."

So geht es weiter, es folgen unerträgliche Erklärungen. Das Schreiben gipfelt in einem nicht zu überbietenden Zynismus.

Raschle: "Ich lade Sie ein, während des Läutens morgens um 06.00 h ein "Vater-unser" oder ein anderes Lieblingsgebet zu sprechen für sich, für Menschen, die Ihnen in den Sinn kommen oder für Mitmenschen, die einen schweren Tag vor sich haben. Vielleicht wird dann mit der Zeit auch für Sie aus einem sinnlosen Lärm am Morgen vom Kirchturm ein sinnvolles und meditatives Betläuten, das Sie auch wieder einschlafen lässt."

Ob sowiel Frechheit, Anmassung, und nicht Ernstnehmens blieb mir schlicht die Spuke weg. Da ich nicht Mutter Theresa bin und mir zudem das Recht herausnehme, frei zu denken, war dies der Anlass, endgültig aus diesem menschenverachtenden Verein auszutreten. Ich habe gehandelt. Tut es auch, nur diese Sprache werden diese hochnässigen Pfaffen verstehen, denn wir sind es, die sie alimentieren. Es ist und bleibt aber eine unerhörte Sauerei sondergleichen, wenn der einzelne Bürger sich noch persönlich durch alle Instanzen durchkämpfen soll, meist erfolglos, und am Ende doch nicht zu seinem ihm zustehenden Recht kommt. Das ist im vorliegenden Fall nicht Aufgabe jedes einzelnen. Es gibt ein "fast" allgemeingültiges Lärmschutzgesetz und dieses gehört in der ganzen Schweiz endlich durchgesetzt. Ohne Wenn und Aber!!!! Dort, wo nämlich der Staat mit der Durchsetzung von Recht viel Geld verdienen kann, dort tut er es unaufgefordert!


Anita - 19.07.2010 17.02
@Th. Binder
Nein, es darf nicht länger an jedem einzelnen liegen, mit Unterschriften sammeln usw. für ein absolutes Menschenrecht, nämlich einen ungestörten Schlaf wärend der Nacht zu kämpfen. Das muss nun endlich gesamtschweizerisch geregelt werden und dafür gibt es ein Lärmschutzgesetz. Dazu braucht es auch keine Volksbefragung, wir müssen kein neues Gesetz erfinden, es existiert schon.

Wir fordern schlicht gleiches Recht für ALLE!!! Sonst ist die Aussage: das "vor dem Gesetz alle gleich sind" nur eine grosse Lüge mehr! (Diesbezüglich gibt es schon zu viele Lügen, es sind nämlich nicht alle gleich, einige sind gleicher). Unser Recht verkommt so immer mehr zu einer Hure, die man ungestraft missbrauchen kann, wie es jedem gerade so passt!!!!! Probiert doch mal um 3 oder 4.00h nachts zu hämmern, Teppich zu klopfen u.a.m. Die Polizei wird subito zur Stelle sein und eine Busse ist euch sicher. Wann endlich weist man auch die Kirchen mit ihren Machttürmen und ihren schrecklichen Folterinstrumenten in ihre Schranken.

Es geht doch einfach nicht an, dass eine glockenfreie Nachtruhe weiterhin nur vom guten Willen einzelner abhängt. Kultur und Tradition können von intelligenten Menschen zur Rechtfertigung dieses unsinnigen Glockenterrors auch nicht mehr herangezogen werden. Sonst müssten diejenigen, die sich darauf beziehen, konsequenterweise ebenfalls auf alle Annehmlichkeiten unserer heutigen Zeit verzichten.

Th. Binder - 19.07.2010 13.17
@stauner
deine Bemerkung macht nicht wirklich Sinn und ist wohl eher als Scherz zu deuten (aber kein besonders guter). Zu deiner Aufklärung: die IG Stiller übernimmt nicht die ganze Arbeit jener, die gegen Glockenlärm sind, sondern unterstützt diese! Jeder Kanton hat seine eigenen Reglemente, ja sogar die einzelnen Gemeinden: so hat eine Nachbarsgemeinde von uns tatsächlich vor vielen Jahren die Nachtruhe für Kirchenglocken eingeführt, während in meiner nach wie vor die ganze Nacht durchgeläutet wird. Es liegt an jedem einzelnen von uns, in der jeweiligen Gemeinde dagegen anzukämpfen (Brief an die Gemeindeverwaltung, Unterschriftensammlung etc.).

Kleiner Tipp: immer zuerst gründlich nachdenken, dann in die Tasten hauen!

Danke der Kenntnisnahme.

 
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