IG Stiller - www.nachtruhe.info
"Jedem edlen Ohr Kommt das Geklingel widrig vor.
Und das verfluchte Bim-Bam-Bimmel,
Umnebelnd heiteren Abendhimmel,
Mischt sich in jegliches Begebnis,
Vom ersten Bad bis zum Begräbnis,
Als wäre zwischen Bim und Baum
Das Leben ein verschollner Traum."

Johann Wolfgang Goethe (in Faust)
Johann Wolfgang Goethe (in Faust)

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Dr. Ralf Andreas Jakobi 20. August 2018 - 00:48 
Sie führen Lichtenberg und Goethe in den Zeugenstand. Lichtenberg konnte mit Glocken nichts anfangen, weil er nach seinem eigenem Urteil sehr unmusikalisch war. Als Physiker interessierten ihn die Glocken dennoch, und er vermutete (leider fälschlicherweise), daß in der Glocke neben den schon bekannten Lpngitudinal- und Transversalwellen auch noch eine andere Wellenform existiere. Goethe legt die zitierten Worte bekanntermaßen Mephistopheles in den Mund. Daß der Teufel und seine Mitarbeiter mit Kirchenglocken nichts am Hut haben, nimmt nicht wunder.

Dr. Ralf Andreas Jakobi 20. August 2018 - 00:39 
Ich empfehle allen Gegnern des abendländischen Kulturgutes Glocke eine Auswanderung nach Saudi-Arabien. Dort werden sie nie von Glöckengeläut belästigt, und es ist das ganze Jahr über schön warm. Aber dort bitte nicht gegen den Ruf des Muezzins stänkern, sonst wird man geköpft oder erschossen.

Max Imal 29. Juli 2018 - 20:28 
Aus: Der Bulle von Tölz

Benno Berghammer: "Wann warst du eigentlich das letzte Mal in der Kirche?"
Sabrina Lorenz: "Du meinst das Gebäude das ständig bimmelt...?"

Martin 19. Juni 2018 - 12:22 
Ich habe das Gefühl bei Schall ist es wie beim Sex: Es ist etwas intimes und kann sehr schön sein. Wenn es jemandem auferzwungen wird ist es jedoch eine Vergewaltigung/Folter und eine klare Grenzüberschreitung. Die christliche Kirche - wie bspw. die Kirche Neumünster in Zürich - hat leider eine unrühmliche Tradition in dieser Grenzüberschreitung und stellt sich auch stur, dies zu anerkennen. Für mich gilt jedoch bei sexueller/klanglichen Handlungen sollte es allen frei stehen nicht teilnehmen zu wollen, und die Leute sollten nicht dafür gezwungen werden.

Martin 27. Mai 2018 - 11:51 
Ich finde diese Initiative sehr gut. Das bornierte extrem laute und mind. 10 Minuten langes Kirchgeläute (bspw. von der Kirche Neumünster Zürich) um sieben Uhr morgens, welches mich sehr an das Motto “Arbeit macht frei” erinnert (ich will hier niemanden in die “Nazi-Ecke” stellen bzw. dies jemandem vorwerfen, aber die Assoziationen kommen in meinen Gedanken automatisch auf). Insbesondere, da die Rolle der christlichen Kirche (auch wenn die (evangelisch) christlichen Kirchen offiziell gegen den den Nationalsozialismus war, wurden die Partei hauptsächlich von Mitgliedern dieser Kirchen gewählt siehe bspw. in http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/die-unruehmliche-rolle-der-evangelischen-kirche-im-dritten-reich/ ). Auch in späteren “ethnischen Säuberungen” waren Mitglieder der christlichen Kirchen Haupttäter.
Ich kann nicht verstehen, dass sich die Kirche davon nicht stärker dagegenstellt und “Tugenden” welche leider stark an das Motto “Arbeit macht frei” erinnern und wissenschaftlich belegt gesundheitsschädlich sind https://www.research-collection.ethz.ch/handle/20.500.11850/71243?show=full trotzdem im “Gewissensimperialismus” weiter gemacht werden.

Ich hatte schon mal bspw. bei der Kirche Neumünster in Zürich für ein Einstellen des nervenden Geläuts um 7 Uhr morgens und Respekt angefragt und nachher nur eine schnöde ignorante Absage auf meine Anfrage erhalten.

Ich wünsche den Seelenfrieden in einer hoffentlich weniger bornierten Haltung und Respekt (es gibt ja auch einige Kirchen die mit gutem Vorbild das Läuten einstellen bzw. klar reduzieren)


 
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