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Die Lärmbekämpfung der Stadtpolizei Zürich hat kürzlich der evangelischen Kirchgemeinde Zürich-Altstetten empfohlen, die Viertel- und Stundenschläge während der ganzen gesetzlichen Nachtruhe von 22 bis 07 Uhr auszuschalten.

Lärmbekämpfung Stadtpolizei Zürich
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Martin 19. Juni 2018 - 12:22 
Ich habe das Gefühl bei Schall ist es wie beim Sex: Es ist etwas intimes und kann sehr schön sein. Wenn es jemandem auferzwungen wird ist es jedoch eine Vergewaltigung/Folter und eine klare Grenzüberschreitung. Die christliche Kirche - wie bspw. die Kirche Neumünster in Zürich - hat leider eine unrühmliche Tradition in dieser Grenzüberschreitung und stellt sich auch stur, dies zu anerkennen. Für mich gilt jedoch bei sexueller/klanglichen Handlungen sollte es allen frei stehen nicht teilnehmen zu wollen, und die Leute sollten nicht dafür gezwungen werden.

Martin 27. Mai 2018 - 11:51 
Ich finde diese Initiative sehr gut. Das bornierte extrem laute und mind. 10 Minuten langes Kirchgeläute (bspw. von der Kirche Neumünster Zürich) um sieben Uhr morgens, welches mich sehr an das Motto “Arbeit macht frei” erinnert (ich will hier niemanden in die “Nazi-Ecke” stellen bzw. dies jemandem vorwerfen, aber die Assoziationen kommen in meinen Gedanken automatisch auf). Insbesondere, da die Rolle der christlichen Kirche (auch wenn die (evangelisch) christlichen Kirchen offiziell gegen den den Nationalsozialismus war, wurden die Partei hauptsächlich von Mitgliedern dieser Kirchen gewählt siehe bspw. in http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/die-unruehmliche-rolle-der-evangelischen-kirche-im-dritten-reich/ ). Auch in späteren “ethnischen Säuberungen” waren Mitglieder der christlichen Kirchen Haupttäter.
Ich kann nicht verstehen, dass sich die Kirche davon nicht stärker dagegenstellt und “Tugenden” welche leider stark an das Motto “Arbeit macht frei” erinnern und wissenschaftlich belegt gesundheitsschädlich sind https://www.research-collection.ethz.ch/handle/20.500.11850/71243?show=full trotzdem im “Gewissensimperialismus” weiter gemacht werden.

Ich hatte schon mal bspw. bei der Kirche Neumünster in Zürich für ein Einstellen des nervenden Geläuts um 7 Uhr morgens und Respekt angefragt und nachher nur eine schnöde ignorante Absage auf meine Anfrage erhalten.

Ich wünsche den Seelenfrieden in einer hoffentlich weniger bornierten Haltung und Respekt (es gibt ja auch einige Kirchen die mit gutem Vorbild das Läuten einstellen bzw. klar reduzieren)

René Zweifel 24. Mai 2018 - 19:30 
Hallo,
Euer Kampf gegen Kirchenglocken & -geläute ist echt daneben. Wer sie nicht hören will, soll nicht in die Nähe vin Glocken ziehen oder gleich in ein unchristliches Land auswandern. Habt Ihr nichts Sinnvolleres zu tun? Gnade Euch Gott, ich wünsche Euch Erleuchtung & seinen Segen.
MfG R. Zweifel

Binder 24. Mai 2018 - 18:48 
Ja, und wer war zuerst.
Meistens das gleiche Spiel - Profitieren durch evtl. günstige Miete, gute Lage, günstige Verkehrsanbindung etc.
Und dann, dann kommt es und wie.
Meine Empfehlung - ab uf d'Alp.
Mfg UVB

Samuel 16. Mai 2018 - 09:25 
lithurgisches läuten = kultisches läuten = läuten, wenn die kirche eine veranstaltung hat. im gegensatz zum kultlosen läuten (wenn nichts los ist)


 
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