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"Alle religiösen Bauten müssen gleich behandelt werden. Das heisst auch, dass in Zukunft entweder der Ruf des Muezzins ertönen darf oder die Kirchenglocken verstummen müssen. Ich persönlich würde letzteres vorziehen."

Stefan Mauerhofer (Co-Präsident Schweizer Freidenker)
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Wolfgang Reuss 19. Juli 2014 - 10:22 
Hallo S. Amberg, wenn Sie niemand finden, der diesen Irrsinn Irrsinn nennt, sondern alle bloss behaupten "1 und 1 gleich 15" (vermutlich lehrt und lernt man das an dieser Schule), dann versuchen Sie es halt auf indirekte Weise: beispielsweise könnten Sie sich beim Energieeffizienzbüro im Departement Leuthard melden, Stichwort "Energiewende Fukushima" (oder Adolf Ogi, Eierkochen) mit dem Argument, dass diese zwanghafte Dauerklingelei Energieverschwendung und Gesundheitsverschwendung und Lebenssinnverschwendung sei. Anderer Vorschlag: Nicht nur Sie als Journalistin, jedermensch, könnte sich an den BLICK wenden (Slogan: "Morgen stehts im Blick"), ich glaube man kriegt sogar Honorar dafür, wenns abgedruckt wird. Und dass eine Kinderschule um Mitternacht die Viertelstunden läutet (vergleiche den gleichnamigen Hollywood-Klassiker "Wem die Viertelstunde schlägt"), wird sogar in Amerika, dem "Land der unbegrenzten Absonderlichkeiten", die Leser interessieren. Echt der Hammer Ihre Story. Bloss dort wo Sie wohnen spürt das keiner? Wozu eine Schule, wenn man eh nicht LERNT?

S. Amberg 17. Juli 2014 - 13:53 
Hallo M.E. Guete. Keine Ahung, warum die Schule das tut ... und die Gemeinde weiss es auch nicht. Meinte bloss, ich sei in 60 Jahren die erste, welche sich darüber beschwere. Jetzt, in den Sommerferien, läutet die Glocke übrigens auch. Alle 15 Minuten. 24h. 7 Tage die Woche. Wahnsinn.

M.E.Guete 17. Juli 2014 - 12:25 
Hallo Shirley, eine SCHULE bimmelt alle 15 Minuten?? Wozu denn?!

Das ist absolut bizarr! Und sogar in der Nacht...sie werden immer verrückter.

Shirley Amberg 14. Juli 2014 - 18:34 

Guten Abend.

Ich schreibe Ihnen auf Empfehlung meiner Mutter (welche ebenfalls Shirley Amberg heisst). Sie haben meiner Mutter wegen den Kugglocken geholfen.

Ich habe zwei Anliegen. Ich wohne neben einem Schulhaus und die Schulglocke läutet im viertelstunden Takt. 24 Stunden. Auch am Wochenende. Die Gemeinde war - dies dürfte Sie nicht überraschen - nicht kulant. Was kann ich tun ? Ich habe bereits die Nachbaren um Unterschriften gebeten - diese schienen jedoch etwas eingeschüchtert und ängstlich zu sein. Ich wohne in Horgen ZH, das Schulhaus heisst Rotweg. Ich schlafe wirklich kaum noch. Und wenn - dann werde ich alle 15 Minuten von der Glocke geweckt. Meinem 4-jährigen Sohn geht es genauso. Immer. 24h/7 Tage.

Ich verstehe nicht, dass eine Schule dies tut. Für Ihren Rat wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Danke und Gruss, Shirley Amberg


Wolfgang Reuss 01. Juli 2014 - 13:33 
Für mich bedeutet Lärm Gehörschaden + Tinnitus + häufige bis chronifizierte Stresshormoneausschüttung. Meine Schäden entstanden nicht durch Musik "selbstgemacht" sondern aus anderen Quellen fremdgemacht.

Fernseh-Sender ARTE am 8. Juli 2014 (folgender Text von dort):

Der ständige Lärm belastet den Körper, sagt die Wissenschaft, obwohl man von ihm im Alltag kaum Notiz nimmt. Er nervt. Er stresst. Er stört empfindlich. Die Dokumentation begleitet zwei Familien durch ihren Alltag. Familie Rupf lebt mit drei Söhnen mitten in Frankfurt und betreibt eine Apfelweinwirtschaft. Familie Le Lionnais lebt in der Nähe des Meeres, in Plouha, einem kleinen Örtchen in der Bretagne. Heißt das, die einen im Stress und Krach der Großstadt, die anderen in Ruhe und Gelassenheit der Natur? Nicht unbedingt. Denn einen Großteil des Lärms produziert jeder von uns selbst. Bei der Arbeit, im Garten, beim Hausputz, beim Musik machen oder hören, beim Heimwerken oder Feiern – bei all dem kann es richtig laut werden.

Doch auch in Restaurants, Aufzügen, Toiletten, Einkaufszentren sind wir permanenter Dauerberieselung ausgesetzt. Der Film zeigt, wie das Kreieren von „Musikwelten“ heute ein eigener Geschäftszweig geworden ist. In angesagten Shops für Jugendliche wummert es ständig.

HNO-Ärzte sehen besorgt, wie sich immer mehr Jugendliche durch ständigen und vor allem zu lauten Musikgenuss ihr Gehör zerstören. Mediziner schätzen, dass fast ein Viertel der europäischen Jugendlichen bereits unter nicht heilbaren Hörschäden leidet, und dass 30 Prozent von ihnen spätestens mit 50 ein Hörgerät benötigen werden. Bei der Suche nach den Ursachen finden Hörakustiker und Mediziner ein weiteres Lärm-Problem: Kinderspielzeug. Vor allem Billigprodukte aus Asien produzieren mitunter Lautstärken, die sogar eine Kettensäge übertreffen.


 
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