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"Bei der Landwirtschaft gelten andere Gesetze.
So schützt auch die neue, bürokratisch-detaillierte Tierschutzverordnung auf 153 Seiten Wellensittiche und misst den Auslauf für Elche, aber den Nerven von Kühen mutet die Verordnung den lauten Glockenlärm direkt unter den schönen, weiss umflorten Ohren zu.
Feige wich das Bundesamt dem hergebrachten Brauchtum."

Beat Kappeler (Journalist und Autor)
Beat Kappeler (Journalist und Autor)

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Schon jeder Zehnte ist hörgeschädigt  
8. März 2006
Quelle: 20 Minuten

Fast zwölf Prozent der Schweizer Bevölkerung hören schlecht oder sind taub.

Vor 20 Jahren waren es laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) erst deren fünf Prozent.

 

«Wir schätzen die Zahl der Hörgeschädigten auf rund zehn Prozent», so Thomas Schmidhauser von Pro Audito, der Deutschschweizer Organisation für Menschen mit Hörproblemen. Zudem seien rund 280 000 Personen von Tinnitus-Problemen betroffen. Dabei handelt es sich grösstenteils um jüngere Menschen.

Hauptgrund für die steigenden Hörprobleme ist laut Schmidhauser die Demographie. Aber auch zu laute Musik ist für die zunehmende Schädigung verantwortlich. Schmidhauser: «Die Lautstärke der MP3-Player ist zwar auf 100 Dezibel beschränkt – stundenlanges Musikhören in voller Lautstärke ist dennoch sehr schädlich.»

24 Stunden Glockenlärm in voller Lautstärke hören zu müssen hat auch seinen Anteil zu den 12% der Schweizer Bevölkerung dazugetan, die bereits hörgeschädigt sind!

 
 
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