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"Alle religiösen Bauten müssen gleich behandelt werden. Das heisst auch, dass in Zukunft entweder der Ruf des Muezzins ertönen darf oder die Kirchenglocken verstummen müssen. Ich persönlich würde letzteres vorziehen."

Stefan Mauerhofer (Co-Präsident Schweizer Freidenker)
Stefan Mauerhofer (Co-Präsident Schweizer Freidenker)

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Schon jeder Zehnte ist hörgeschädigt  
8. März 2006
Quelle: 20 Minuten

Fast zwölf Prozent der Schweizer Bevölkerung hören schlecht oder sind taub.

Vor 20 Jahren waren es laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) erst deren fünf Prozent.

 

«Wir schätzen die Zahl der Hörgeschädigten auf rund zehn Prozent», so Thomas Schmidhauser von Pro Audito, der Deutschschweizer Organisation für Menschen mit Hörproblemen. Zudem seien rund 280 000 Personen von Tinnitus-Problemen betroffen. Dabei handelt es sich grösstenteils um jüngere Menschen.

Hauptgrund für die steigenden Hörprobleme ist laut Schmidhauser die Demographie. Aber auch zu laute Musik ist für die zunehmende Schädigung verantwortlich. Schmidhauser: «Die Lautstärke der MP3-Player ist zwar auf 100 Dezibel beschränkt – stundenlanges Musikhören in voller Lautstärke ist dennoch sehr schädlich.»

24 Stunden Glockenlärm in voller Lautstärke hören zu müssen hat auch seinen Anteil zu den 12% der Schweizer Bevölkerung dazugetan, die bereits hörgeschädigt sind!

 
 
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