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Schweizer stören sich an ihren eigenen Kirchenglocken (Interview mit Aliye Gül)  
26. November 2009
Quelle: Thurgauer Zeitung (Von: Ida Sandl)

«Minarette sind nicht so wichtig»

Aliye Gül stammt aus der Türkei und lebt seit 32 Jahren in der Schweiz. Sie sagt, die Anti-Minarett-Initiative passt nicht zu diesem Land.

Frau Gül, wie werden Sie bei der Anti-Minarett-Initiative stimmen?

Aliye Gül: Ich habe die Entscheidung so lange hinausgezögert wie noch nie zuvor. Jetzt bin ich mir aber sicher, ich werde die Initiative ablehnen.

Hatten Sie sich überlegt, für ein Minarett-Verbot zu stimmen?

Nein. Ich habe den Gedanken an die Initiative verdrängt. Die Schweiz ist so grosszügig, andere Kulturen und Religionen werden hier respektiert. Die Initiative passt nicht zu diesem Land. Wieso muss man etwas verbieten, was auf Gemeinde- und Kantonsebene geregelt ist?

Sind Sie dafür, dass Minarette in der Schweiz gebaut werden?

In einem Industriequartier, wo es niemanden stört, warum nicht. Aber Minarette sind gar nicht so wichtig. Ein Minarett hat für die Gläubigen nur eine Bedeutung, wenn der Muezzin fünfmal am Tag zum Gebet rufen kann.

Könnten Sie sich das hier vorstellen?

Nein, das möchte ich hier auf keinen Fall. Das gäbe nur Konflikte. Manche Schweizer stören sich ja schon an ihren eigenen Kirchenglocken...

Ganzer Bericht: Thurgauerzeitung.ch - minarette kirchenglocken aliye gül

 
 
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