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"Was das Glockenläuten zur Ruhe der Verstorbenen beitragen mag, will ich nicht entscheiden; den Lebenden ist es abscheulich."

Georg Christoph Lichtenberg
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Aufweckreaktion durch Zeitschlag ab 30 dB und nicht erst ab 60 dB (Pressemitteilung IG Stiller)  
24. Oktober 2011

Pressemitteilung IG Stiller

Aufweckreaktion durch den Glocken-Zeitschlag entstehen schon ab 30 dB und nicht erst ab 60 dB.

Das Thema "Aufweckreaktionen durch nächtlichen Zeitschlag" wurde kürzlich an der ETH untersucht. Die jetzt erfolgte Publikation in einer renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift (Science of the Total Environment  -  Scientific Study by Mark Brink) setzt einen Markstein im Kampf der IG Stiller für die Nachtruhe.

Sie zeigt, dass Aufweckreaktionen schon ab 30 dB beobachtet werden können. Die IG Stiller bezeichnet die Resultate als sensationell, denn bisher sind die schweizerischen Behörden davon ausgegangen, dass Glockenlärm erst ab 60 dB Aufweckreaktionen verursacht.

Die von der IG Stiller initiierte und vom BAFU finanzierte Studie wird die Diskussion um den nächtlichen Zeitschlag versachlichen.
Sicher werden sich einzelne Politiker und Richter weiterhin querstellen. Aber die Erkenntnis, dass nächtlicher Zeitschlag gesundheitsschädigend ist, wird sich durchsetzen, weil das Problem nun auf wissenschaftlicher Basis beurteilt werden kann.

Dies wird die Durchsetzung der Lärmschutz-Verordnung im Hinblick auf Glockenlärm vereinfachen. Davon wird die Lärmbekämpfung ganz allgemein profitieren. Denn wenn Kirchenglocken nachts schweigen, wird es auch leichter sein anderen Nachtlärm zu vermindern - zum Beispiel den Strassen-, Flug- und Bahnlärm.

(IG Stiller)

 
 
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