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"Dem Schutz der Nachtruhe kommt eine so hohe Bedeutung zu, dass eine erhebliche Störung schon dann vorliegt, wenn sie nur wenige Menschen betrifft."

Verwaltungsgericht Zürich
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Böse Geister mit Kirchenglocken-Lärm verteiben?  
26. Dezember 2006
Quelle: Sonntags-rundblick.de

...Wenn die lauten Knaller in Ohrnähe explodieren, kann es zum Knalltrauma kommen. In Deutschland sind in jeder Silvesternacht rund 8.000 Menschen davon betroffen. Neben Ohrgeräuschen (Tinnitus) können dadurch auch unheilbare Hörminderungen ausgelöst werden. Krach machen gehört zur Silvesternacht.

Unsere Vorfahren glaubten, dass Wotan in den "Raunächten" mit Lärm durch die Nacht jagt.
Um böse Geister zu vertreiben, machen die Menschen seit Jahrhunderten zum Jahreswechsel selbst Krach: zunächst mit Dreschflegeln, Peitschen, Trommeln oder Kirchenglocken und später auch mit Böllern und Gewehren.
An böse Geister glauben wir nicht mehr, aber der Lärm ist geblieben.

Heute begrüßen wir das neue Jahr mit Feuerwerk und Knallern. Für unsere Ohren ist dieser Brauch gefährlich. Etwa 8.000 Menschen gehen in den ersten Tagen des neuen Jahres wegen dumpfen Hörens und Ohrgeräuschen zum Arzt. Sie haben ein Knalltrauma erlitten. Manchmal erholen sich die Ohren wieder, aber in anderen Fällen bleibt eine Hörminderung. Wenn die Sinneszellen im Innenohr verletzt oder zerstört wurden, ist dies unheilbar.

Betroffen sind davon oft die hohen Frequenzen, so dass Klingeltöne, hohe Stimmen oder Vogelzwitschern deutlich schlechter gehört werden. Silvesterböller erreichen eine Lautstärke von 130 bis 175 Dezibel (dB(A)). Das ist lauter als ein Presslufthammer. Doch diese Knalle werden nicht so laut empfunden, weil sie sehr kurz sind. ...

Die Kirchenglocken stören die Nachtruhe leider nicht nur in der Silvesternacht - sie tun es 365 Tage im Jahr!

 
 
Realisierung: RightSight.ch