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"...Die Ohrenärzte sind beunruhigt von der Zunahme der Gehörschäden:
Für die schädlichen Wirkungen des Lärms ist die persönliche Einstellung weitgehend belanglos. Auch wer den Lärm 'nicht hört', wem er seiner Ueberzeugung nach 'nichts ausmacht', der wird, wie sich aus Experimenten zeigt, ungünstig beeinflusst..."

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Ein Reglement gegen zuviel Lärm  
26. Oktober 2005
Quelle: Tagblatt (von Gert Bruderer)

Nächtliches Glockengeläut als Auslöser für die Erarbeitung eines Lärmschutzreglements
Das umstrittene nächtliche Glockengeläut bleibt ein Thema: Die politische Gemeinde will bis in einem Jahr ein Lärmschutzreglement erlassen.

Die beiden Kirchenverwaltungsräte hatten eine Petition gegen das Sechs-Uhr-Geläute abgelehnt
(«Rheintaler» vom 20. Oktober). Von den Petitionären ist dieser Entscheid enttäuscht zur Kenntnis genommen worden. Doch das letzte Wort ist nicht gesprochen.

Gemeinderat handelt

Der Gemeinderat ist der Auffassung, eine klare Regelung sei Sache der politischen Gemeinde. Dabei geht es freilich nicht nur um die Kirchenglocken. Vielmehr ist es die Absicht, ein Lärmschutzreglement zu erarbeiten, welches bis in einem Jahr in Kraft gesetzt werden soll.

Während manche an nächtlichem Glockengeläut Anstoss nehmen, haben andere ein Kuhglocken-Problem oder ärgern sich über einen mittags ratternden Rasenmäher. Um für ganz Balgach klare Regeln zu bekommen, soll nun eine Arbeitsgruppe ein Lärmschutzreglement erarbeiten. Zur Mitwirkung in dieser Arbeitsgruppe wird auch ein Vertreter der Petitionäre eingeladen. Ferner sollen etwa die Landwirte, die Rebbauern (Traubenwacht), das Gewerbe (z. B. Baustellenlärm) und der Tierschutzbeauftragte die Möglichkeit haben, in der Arbeitsgruppe vertreten zu sein.

Referendum möglich

Die Arbeitsgruppe bekommt vom Gemeinderat ein Grundlagenpapier, welches als Ausgangspunkt für die Diskussion dienen soll. Beschliessen wird die Arbeitsgruppe ihre Arbeit mit einem Antrag an den Gemeinderat.
Das Lärmschutzreglement wird öffentlich aufgelegt, wobei ein Referendum möglich ist.

 
 
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