IG Stiller - www.nachtruhe.info
"…Eine ungestörte Nachtruhe ist in Anbetracht der Anforderungen, die das moderne Leben an die Nervenkräfte des Menschen stellt, ein erheblich schutzwürdiges Gut."

Bundesgerichtsentscheid von 1919
Bundesgerichtsentscheid von 1919

Sind Sie im Lärmschutz tätig?

Hier könnte Ihre Werbung stehen!

Kontaktieren Sie uns

Folter durch Lärm von Glocken in der Vergangenheit  
15. Mai 2010

KirchenglockenIn der Vergangenheit wurden Menschen mit Glockenlärm gezielt gefoltert und getötet.

Schon im alten China wurde Lärm als Foltermethode eingesetzt. Mit Hilfe einer großen Glocke wurden dort Menschen hingerichtet, durch den Anschlag gingen die Opfer an extremen Stressreaktionen zugrunde.

Auch heute noch wird in einigen Ländern starker Lärm als Foltermethode eingesetzt, wie Amnesty International berichtet. Das nennt sich "weiße Folter", weil später keine Spuren nachgewiesen werden können.

Im alten China wurden die Menschen durch Lärm hingerichtet, „denn das ist der qualvollste Tod, den ein Mensch erleiden kann„. Hinrichtungsgegenstand war eine große Glocke, unter deren Anschlag die Menschen an extremen Stressreaktionen (Blutdruck, Kreislauf, Atmung) zu Grunde gingen.

In der Antike ist die Todesstrafe manchmal allein durch Trommeln vollzogen worden sein und auch das Mittelalter kennt die Lärmfolter: Opfer wurden an einer Tag und Nacht läutenden Glocke festgeschnallt und dabei in den Wahnsinn getrieben. Auch heute noch schrecken manche Länder nicht vor Lärmfolter zurück. Im Extremfall kann das lebensgefährlich werden.

Sehr hohe Schallpegel ab etwa 200 Dezibel führen in der Regel unmittelbar zum Tod. Die eigentliche Todesursache ist dabei nicht die Zerstörung des Hörapparates, sondern das Platzen der Lungenbläschen. Es kommt kaum vor, dass Lärm überhaupt einen Pegel von 180 Dezibel erreicht. Selbst militärische Tiefflüge belasten das Gehör "nur" mit 125 Dezibel, ein lauter Knall kann schon mal einen Wert von 140 erreichen. Aber man kann sehr hohe Schalldruckpegel natürlich künstlich erzeugen.

Quellen:

 
 
Realisierung: RightSight.ch