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"Bei der Landwirtschaft gelten andere Gesetze.
So schützt auch die neue, bürokratisch-detaillierte Tierschutzverordnung auf 153 Seiten Wellensittiche und misst den Auslauf für Elche, aber den Nerven von Kühen mutet die Verordnung den lauten Glockenlärm direkt unter den schönen, weiss umflorten Ohren zu.
Feige wich das Bundesamt dem hergebrachten Brauchtum."

Beat Kappeler (Journalist und Autor)
Beat Kappeler (Journalist und Autor)

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Geläute in der Nacht  
17. Dezember 2005
Quelle: St. Galler Tagblatt

Zwei Familien, wohnhaft an der Kirchgasse (Weinfelden), stören sich ab den Glockenschlägen in der Nacht.
Sie wollen, dass von 22 bis 6 Uhr Ruhe herrscht – zumindest was die Kirchenglocken anbelangt.

Über die Änderung der Läuteordnung wird an der Kirchgemeindeversammlung vom 16. Januar befunden. Eine technische Änderung würde laut Kirchenvorsteherschaft etwa 7500 Franken kosten.
Zur Diskussion stehen drei Varianten:

• Nach 22 Uhr wird der Glockenschlag ab- und um 6 Uhr wieder eingeschaltet.

• Von 22 bis 6 Uhr wird auf den Viertelstunden-Schlag verzichtet. Zur vollen Stunde schlagen die Glocken wie gewohnt.

• Der Glockenschlag wird durchgehend beibehalten.

Bereits in den Jahren 1991 und 1999 sind der Kirchgemeindeversammlung Anträge zur Änderung der Läuteordnung vorgelegt worden. Die Verschiebung des Frühgeläutes von 6 auf 7 Uhr wurde beide Male abgelehnt. (ckl)

 
 
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