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"...Die Ohrenärzte sind beunruhigt von der Zunahme der Gehörschäden:
Für die schädlichen Wirkungen des Lärms ist die persönliche Einstellung weitgehend belanglos. Auch wer den Lärm 'nicht hört', wem er seiner Ueberzeugung nach 'nichts ausmacht', der wird, wie sich aus Experimenten zeigt, ungünstig beeinflusst..."

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Wenn Glocken die Stille zerreissen (von Thomas Häntsch)  
22. Oktober 2010
Quelle: Hpd.de

In Würzburg läuten die Glocken deshalb so eindringlich, weil es die Erlösung ist,
wenn sie wieder aufhören.

(Elmar Kupke)

...Doch dieser stille Sonntag war nicht leiser als jeder andere im Jahr mit Ausnahme der kurzen vorösterlichen Zeit, denn Kirchenglocken waren in voller Dröhnung weithin zu hören und störten die Mitbürger, die in der Nähe einer der zahlreichen Türme wohnen, wie gewöhnlich.

Kommt da nicht die Frage auf, warum all dieser Spektakel – und für wen eigentlich? Für wen? Das ist schnell geklärt, denn geläutet wird für die gläubigen Christen, die ihren Glauben leben und am Geschehen in den Gemeinden Anteil nehmen. Das sind in der heutigen Zeit unter den Katholiken recht wenige und in den evangelischen Gemeinden nicht viele. Gleichwohl, es wird gebimmelt, dass die Schwarte kracht...

Aber warum also tönen mehrfach am Tage die Glocken?

Zunächst hört man sie etwas zurückhaltend, wenn sie uns die Zeit ankündigen – unbeirrt, als hätte kein Mensch eine Uhr oder könne so einen Zeitmesser nicht lesen. Das lassen sie auch in der Nacht nicht, wenn die meisten Menschen schlafen und auch die zur Ruhe kommen wollen, deren Gehör sehr empfindsam ist, so dass sie jede Stunde mitzählen können, die ihnen der nächststehende Kirchturm verkündet...

Ganzer Bericht von Thomas Häntsch im Humanistischen Pressedienst: Wenn Glocken die Stille zerreissen

 
 
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