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"Der Lärm schützt uns vor peinlichem Nachdenken,
er zerstreut ängstliche Träume,
er versichert uns, dass wir ja alle zusammen seien und ein solches Getöse veranlassen, dass niemand es wagt, uns anzugreifen..."

Carl Gustav Jung
Carl Gustav Jung

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Glockengeläut vertreibt Urlaubsgäste: 56000 Euro Schadensersatz gefordert.  
4. August 2006
Quelle: Tirol.com

Wie Tirol.com am 4.8.06 berichtete, versteht ein junger Bauer im Pustertal die Welt nicht mehr. Im Sommer weiden 20 seiner Kühe auf der Wiese oberhalb seines Hofes. Der Lärm der Kuhglocken stört aber die Gäste einer angrenzenden Pension. Viele sind deshalb vorzeitig abgereist.

Tierglocken sind auch in Deutschland ein Problem: Ein lärmgestörter Nachbar ist gegen einen Landwirt vor Gericht gezogen und hat Recht bekommen. Er hat einen Anspruch auf Unterlassung dieser für das Sauerland ungewöhnlichen Lärmbelästigung der Kuhglocken. Dies gilt insbesondere für die Zeit zwischen 20.00 Uhr abends und 7.00 Uhr morgens.

Die ungestörte Nacht- und Morgenruhe des Klägers hat hier Vorrang. Tagsüber erlaubte der Richter dem Landwirt immerhin, den Kühen eine kleine Glocke umzuhängen . Obwohl Kuhglocken im Appenzellerland nicht unüblich sind, ist das schweizerische Bundesgericht 1975 im Glockenlärm-Fall Speicher AR zu gleichen Schluss gekommen. (BG 101 II 248)

 
 
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