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"Bei der Landwirtschaft gelten andere Gesetze.
So schützt auch die neue, bürokratisch-detaillierte Tierschutzverordnung auf 153 Seiten Wellensittiche und misst den Auslauf für Elche, aber den Nerven von Kühen mutet die Verordnung den lauten Glockenlärm direkt unter den schönen, weiss umflorten Ohren zu.
Feige wich das Bundesamt dem hergebrachten Brauchtum."

Beat Kappeler (Journalist und Autor)
Beat Kappeler (Journalist und Autor)
Pressemitteilung: Stadtrat Winterthur lädt die Beteiligten zum Gespräch  
18. März 2010
Quelle: IG Stiller Pressemitteilung vom 16.3.10

Glockenlärm in Winterthur:
Stadtrat Winterthur lädt die Beteiligten zum Gespräch

In Winterthur hat sich eine Gruppe von Anwohnern beim Stadtrat gegen den nächtlichen Glockenlärm der Herz-Jesu-Kirche beschwert. Der Stadtrat hat nun in einem Schreiben an einen Beschwerdeführer einen „Runden Tisch“ in Aussicht gestellt. Dieses Gespräch zwischen Katholischer Kirchgemeinde, der Pfarrei Herz-Jesu und dem Hauptkläger wird vom ehemaligen Winterthurer Ombudsmann Dr. Karl Stengel geleitet.

Der Stadtrat schreibt: „Sollte sich anlässlich dieses Gespräches kein einvernehmlicher Lösungsansatz finden lassen, wird das Baupolizeiamt nach Durchführung aller erforderlichen Abklärungen dem Bauausschuss zuhanden des Stadtrates Antrag stellen.“

Die IG Stiller begrüsst das Vorgehen des Stadtrates von Winterthur und wird ein Auge darauf haben, ob sich – wie vom Stadtrat angekündigt – „eine gütliche Lösung“ finden lässt.

Im Dezember hatte sich ein Anwohner der Herz-Jesu-Kirche im Namen mehrere weiterer Personen brieflich an den Stadtrat von Winterthur gewandt und ein Lärmgutachten sowie eine Einschränkung des Glockengeläutes verlangt.

 
 
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