IG Stiller - www.nachtruhe.info
"Von Seiten des Bistums besteht keine Verpflichtung, die Kirchenglocken morgens zu läuten.
Noch weniger besteht eine Vorschrift bezüglich des Zeitpunktes des Glockengeläutes..."

Ivo Fürer, Altbischof Bistum St. Gallen
Ivo Fürer, Altbischof Bistum St. Gallen

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Glockenlärmklagen breiten sich aus  
18. Januar 2006
Quelle: Pressemitteilung der IG Stiller

Ruhrgebiet
Nachdem am 5.1.06 aus Bayern [1] und am 9.1.06 aus dem Tirol [2] Glockenlärmklagen bekannt geworden sind, zeigt eine Zeitungsmeldung vom 16.1.06, dass auch das Ruhrgebiet nicht verschont wird [3].
„Warum wird so massiv geläutet?“ lautet der Titel.

 

Gossau ZH
Im Zürcheroberländer wurde in den letzten Tagen verschiedentlich über die Aktion der IG Stiller vom 13.1.06
und den aktuellen juristischen Prozess berichtet.

 

Weinfelden
Am 16.1.06 hat die evangelische Kirchgemeindeversammlung beschlossen das Läute-Reglement nicht zu ändern.

 

Was tun gegen die sich verbreitenden Glockenlärmklagen?
Das Risiko einer Glockenlärmklage kann stark vermindert werden, wenn die Minimalforderungen der IG Stiller eingehalten werden. Diese umfassen die Berücksichtigung der Nachtruhe von 22-7 Uhr sowie der Sonn- und Feiertagsruhe, das heisst, kein Zeitschlag und keine kultlosen Läuten während der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten.

 

Berg TG, Rheineck
Von Glockenlärmklagen verschont werden könnten also Ortschaften wie Berg und Rheineck.
In Berg, einem Nachbardorf von Weinfelden, wird seit etwa 1999 der Zeitschlag gleich von drei Turmuhren
von 22 bis 7 Uhr unterbrochen: von der evangelischen Kirche, von der katholischen Kirche und vom Schloss.
Neben Rheineck also eine zweite Gemeinde in der Ostschweiz, wo die Nachtruhe bis 7 Uhr dauert und wo sich auch die Kirchen wieder daran halten.

 
 
Realisierung: RightSight.ch