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"...und zur Unzeit wird weder geläutet noch hat irgendein Muezzin die Ruhe von uns Nachbarn zu stören."

Peter Bodenmann (Alt SP-Präsident)
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Katholische Kirche in Liggersdorf verschiebt Morgenläuten  
22. Februar 2010
Quelle: Suedkurier.de (Von: Simone Ise)

Kirche in Liggersdorf gönnt den Menschen eine halbe Stunde mehr Schlaf.

Für die Einen ist das Läuten der Kirchenglocken Tradition, Andere empfinden es als Lärmbelästigung. In Liggersdorf hat sich ein Bürger, der 200 Meter von der katholischen Pfarrkirche entfernt wohnt, über das Angelusläuten um 5.30 Uhr beschwert.

Katholische Kirche in Liggersdorf verschiebt Morgenläuten.

Seit kurzem erklingen die Glocken der Pfarrkirche St. Cosmas und Damian nicht mehr um 5.30 Uhr. Auf Empfehlung des Erzbischöflichen Ordinariats und mit dem Einverständnis von Pfarrer Claus Michelbach ist das tägliche Angelusläuten um eine halbe Stunde verschoben worden.

Die Kirchenglocken in Liggersdorf ertönen nun jeden Morgen um 6.01 Uhr und laden zum Gebet ein. „Das hängt mit der gesetzlichen Nachtruhe zusammen, die von 22 bis 6 Uhr gilt“, erklärt Architekt Johannes Wittekind. Der Glockeninspektor des Erzbistums Freiburg war in Liggersdorf vor Ort und hat Messungen durchgeführt. Weil innerhalb der Nachtruhe andere Lärmschutzwerte gelten als am Tag, hat er der Kirchengemeinde empfohlen, das Glockenläuten zu verschieben.

 


„Das Angelusläuten muss nicht mit aller Gewalt um 5.30 Uhr sein“
, sagt der Glockeninspektor aus Heidelberg. Zumal in den anderen Orten der Seesorgeeinheit Hohenfels die Kirchenglocken erst um 6 Uhr erklingen würden, wie Pfarrer Claus Michelbach weiß.

Ganzer Bericht: Suedkurier.de/glocken-liggersdorf-morgenlaeuten

 
 
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