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"…Eine ungestörte Nachtruhe ist in Anbetracht der Anforderungen, die das moderne Leben an die Nervenkräfte des Menschen stellt, ein erheblich schutzwürdiges Gut."

Bundesgerichtsentscheid von 1919
Bundesgerichtsentscheid von 1919

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Pressemitteilung IG Stiller April 2006  
23. April 2006
Quelle: Pressemittteilung IG Stiller

Lärm als Folter in Guantánamo

 

Gemäss Human Rights Watch benützen die USA Lärm als Folterinstrument. Es ist eine billige Methode Menschen in den Wahnsinn zu treiben. So berichtete Benyam Mohammad aus Äthiopien: „Ganze 20 Tage lief laute Musik…. viele verloren den Verstand. Ich konnte hören, wie Leute ihren Kopf gegen die Wände und Türen schlugen und sich die Seele aus dem Leibe brüllten.“

Glockenlärm als Terror in der Schweiz

Für lärmempfindliche Menschen ist auch der viertelstündliche Weckschlag eine Folter und das kultlose Morgenläuten empfinden sie als Terror. Ausziehen ist keine Lösung, denn ruhige Wohnlagen gibt es -wenn überhaupt - nur für die Reichen. Zusätzlich zum Verkehrslärm werden die Zentren unserer Städte und Dörfer durch Kirchenglockenlärm und die Peripherie durch Herdengeläut beschallt.

 

Mahnwache am Tag des Lärms in St.Gallen

Die IG Stiller führt deshalb am Tag des Lärms, am Dienstag, dem 25. April von 16-18 Uhr, auf dem Bärenplatz in St. Gallen eine Mahnwache gegen Glockenlärm durch.
Anschliessend findet die Vollversammlung der IG Stiller statt. Dabei geht es um die Frage der Maximalforderung der IG Stiller. Die 2005 beschlossene Minimalforderung umfasst die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten (Nachtruhe sowie Sonn- und Feiertagsruhe), wobei das kultische Läuten nicht prinzipiell in Frage gestellt wurde.

 

Mit stillen Grüssen

IG Stiller Pressestelle
(Auch im Namen der Dreiviertel Million von Glockenlärm Geplagten der Schweiz.)

 
 
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