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Das Wort "Glocke" kommt in der Bibel nicht vor!
"Läute dem Herrn und warte auf ihn" suchen wir darin vergebens.

Wir finden aber:
"Sei stille dem Herrn und warte auf ihn."

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Pressemitteilung IG Stiller zum Tag gegen Lärm 2010  
28. April 2010

IG Stiller Pressemitteilung - Tag gegen Lärm 2010

Vermeidbarer Lärm: Artikel 33 der Verkehrsregelnverordnung wird nicht umgesetzt.

Strassenverkehrsteilnehmer welche unnötigen Lärm verursachen, werden nur in den seltensten Fällen verzeigt, weil Artikel 33 der Verkehrsregeln­verordnung von der Polizei kaum umgesetzt wird. Dabei geht es um vermeidbaren Lärm wie das Aufheulenlassen des Motors oder laute Musik aus dem Fahrzeug. Die IG Stiller fordert die Polizei auf, dafür zu sorgen, dass Artikel 33 mehr Beachtung findet - denn Lärm macht krank.

Hintergrundinformationen

In der Schweiz leben weit über eine Million Menschen in Gebieten, wo die geltenden Grenzwerte für Umgebungslärm überschritten sind. Subjektiv fühlen sich sogar rund zwei Drittel der Bevölkerung durch Lärm gestört. Die meisten Lärmbetroffenen leiden unter dem Verkehrslärm, insbesondere dem Strassenverkehr. Aber auch Kirchenglocken sowie Schienen- und Luftverkehr, Baustellen, laute Nachbarn und Freizeitaktivitäten tragen zu unserer Lärmbelastung bei.

Gesundheitliche Auswirkungen von Lärm

Lärm ist gesundheitsschädigend. Selbst Geräusche mit geringen Lautstärken sind schädlich, sobald sie Stress verursachen, als lästig wahrgenommen werden, geistige Tätigkeiten beeinträchtigen oder die Kommunikation behindern. Lärm hat auch einen negativen Einfluss auf das Lernen bei Kindern; er vermindert deren Leseverständnis, Langzeitgedächtnis und Motivation. Wird der Mensch im Schlaf gestört oder sogar geweckt, kann er sich nicht im benötigten Umfang erholen.

Unmittelbare Folge davon sind eine reduzierte Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit, was die Unfallgefahr erhöht. Zu wenig Schlaf über längere Zeit ist ein Risikofaktor für verschiedene Krankheiten. Die ständige Lärmbelastung führt selten zu einer direkten Schädigung des Gehörs. Hingegen macht sie krank, weil sie Ärger und Ängste und dadurch hormonelle Veränderungen, vegetative Funktionsstörungen und eine Blutdruckerhöhung verursacht. All dies kann langfristig zu Herz- Kreislauferkrankungen, Depressionen und anderen Krankheiten führen.

(IG Stiller)

 
 
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