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"Bei der Landwirtschaft gelten andere Gesetze.
So schützt auch die neue, bürokratisch-detaillierte Tierschutzverordnung auf 153 Seiten Wellensittiche und misst den Auslauf für Elche, aber den Nerven von Kühen mutet die Verordnung den lauten Glockenlärm direkt unter den schönen, weiss umflorten Ohren zu.
Feige wich das Bundesamt dem hergebrachten Brauchtum."

Beat Kappeler (Journalist und Autor)
Beat Kappeler (Journalist und Autor)
Radio Vatikan: Glockenstreit in der Schweiz  
3. November 2010
Quelle: Radio Vatikan

Radio Vatikan berichtet über den Glockenstreit in der Schweiz.

"Das Geläut von Kirchenglocken gilt erst ab einer Lautstärke von 60 Dezibel als Lärm. Läuten Glocken weniger laut, sind Lärmklagen nicht berechtigt. Das entschied das Zürcher Verwaltungsgericht anfangs Oktober laut einem Bericht der „Neuen Zürcher Zeitung“ in der Montagsausgabe. Anlass für den Entscheid war die Klage eines Einwohners der Zürcher Ortschaft Affoltern am Albis. Dieser hatte verlangt, dass das Frühgeläut der Kirche von sechs auf sieben Uhr morgens verlegt wird.

Das Zürcher Verwaltungsgericht bezog sich auf einen Entscheid des Bundesgerichts zum Frühgeläut der reformierten Kirche Bubikon, ebenfalls im Kanton Zürich. Die kritische Schwelle, ab der es möglich sei, dass man wegen Lärm aufwache, liege bei 60 Dezibel, und zwar gemessen am Ohr der schlafenden Person, hatte das Bundesgericht entschieden."

Aus: Oecumene.radiovaticana.org - glocken schweiz

 
 
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