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Schweizer Bundesgericht, Lausanne
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Stille Nacht? Nicht mit dem Kirchengeläut rund um die Uhr...  
3. Januar 2010
Quelle: NZZ Blogs Online (Von: Andreas Kyriacou - 20. Dez. 2009)

Plädoyer für eine zeitgemässe Läuteordnung.

Nun ist's wieder vorbei, das allsonntägliche Läuten zur Messe der Predigerkirche inmitten der Zürcher Altstadt, das ich jeweils aus nächster Nähe geniessen darf. Doch die Kirche ruft sich nicht nur dann in Erinnerung, wenn sie ihre Schäfchen zu sich ruft. Sondern viertelstündlich. Tag und Nacht. Wozu eigentlich?

Doch es sind eben längst nicht nur die hohen kirchlichen Feiertage, an denen die mit Glockentürmen ausgestatteten Kirchen akustisch für ihre Sache werben. Gemäss städtischer Läuteordnung haben alle Kirchen mit sämtlichen Glocken an den Vorabenden zu Sonn- und Feiertagen eine Viertelstunde lang zu läuten. Mit Verlaub: Dies ist nicht mehr als eine unnötige Machtdemonstration – wie es auch die viertelstündlichen Zeitschläge Tag und Nacht sind. Es braucht morgens um 3:45 Uhr kein Mensch daran erinnert zu werden, wie spät es gerade ist.

Die Läuteordnung bedarf einer Überarbeitung: Das rituelle Läuten soll auf die hohen kirchlichen Feiertage und wichtige Messen sowie auf hohe weltliche Feiern wie den 1. August und Neujahr beschränkt werden. Die Zeitschläge sollen höchstens tagsüber weiter geführt werden. Auf das tagtägliche kultische Morgen-, Mittags- und Abendgeläut und das Vorabendläuten vor gewöhnlichen Sonntagen ist hingegen zu verzichten, ebenso auf das nächtliche Zeitläuten...

Ganze Story mit Kommentaren: www.nzz.ch/blogs - stille nacht glocken gelaeut

 
 
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