IG Stiller - www.nachtruhe.info
"Bei der Landwirtschaft gelten andere Gesetze.
So schützt auch die neue, bürokratisch-detaillierte Tierschutzverordnung auf 153 Seiten Wellensittiche und misst den Auslauf für Elche, aber den Nerven von Kühen mutet die Verordnung den lauten Glockenlärm direkt unter den schönen, weiss umflorten Ohren zu.
Feige wich das Bundesamt dem hergebrachten Brauchtum."

Beat Kappeler (Journalist und Autor)
Beat Kappeler (Journalist und Autor)

Sind Sie im Lärmschutz tätig?

Hier könnte Ihre Werbung stehen!

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Kirchenglocken-Lärm?
So gehen Sie vor!


1.) Suchen Sie Gleichgesinnte!

Fragen Sie Ihre Nachbaren, erstellen und verteilen Sie Ihre eigenen Flyer, oder bestellen sie das Word-Doc bei uns zum selber ausdrucken.
Auch sehr empfehlenswert ist es, Ihren Fall in unserem Gästebuch zu schildern. Selbstverständlich können Sie dies auch anonym tun.

2.) Sprechen Sie mit den Kirchenverantwortlichen.

Wenn möglich gehen Sie nicht alleine, je grösser die Gruppe desto wirkungsvoller. 

Gespräche mit den Kirchen bringen meistens wenig, sind aber dennoch unbedingt zu empfehlen, da ansonsten die Kirchen behaupten könnten, dass nie jemand mit ihnen über das Thema geredet hat.

3.) Sprechen Sie mit der Gemeinde.

Die politische Gemeinde/Stadt ist zuständig für die Umsetzung der Lärmschutzverordnung.

Erwähnen Sie die Studie der ETH Zürich: 
Nachtruhe.info/news/eth-zuerich-kirchenglocken-laerm-studie-mark-brink

(Der Grenzwert von 60dB ist definitiv überholt: „...so muss schon ab 30-40 dB mit vermehrten Aufwachreaktionen gerechnet werden...“)

Wenn die Gemeinde trotzdem nicht einlenken will:

4.) Klagen Sie.

Verwenden Sie folgendes Klagebeispiel: 
Nachtruhe.info/klagebeispiele

Klagen müssen bei der politischen Gemeinde eingereicht werden. Sie ist zuständig für die Umsetzung der Lärmschutzverordnung (LSV).
Dabei ist der erste Klageschritt kostenlos: Die Kosten der Lärmmessung und des Gutachtens gehen immer zu Lasten des Lärmverursachers!

 
 
Realisierung: RightSight.ch